Finanzierung

EUREKA ist eine Forschungsinitiative, kein Förderprogramm. Die Projektfinanzierung erfolgt nicht aus einem zentralen Budget und ist in jedem Mitgliedsland anders geregelt. Projektbeteiligungen können finanziert werden mittels

Eigenfinanzierung
nationaler Förderprogramme
dem Förderprogramm Eurostars

Deutsche EUREKA-Teilnehmer können bei allen nationalen Programmen Förderung beantragen - insbesondere bei Programmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Projektfinanzierung haben, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!

 

Eigenfinanzierung

Sollten Sie sich dafür entscheiden, Ihren Projektbeitrag aus eigenen Mitteln zu finanzieren, so bitten wir um eine entsprechende formlose Bestätigung. Dies kann zusammen mit der Evaluierung der nationalen Projektanteile erfolgen, hierzu erhalten Sie von uns gesonderte Informationen. Zu dieser Bewertung sind die EUREKA-Büros der am Projektvorschlag beteiligten Länder verpflichtet. Die Angaben werden vertraulich behandelt.

Gerne stellen wir Ihnen auch einen unabhängigen Formulierungsvorschlag zur Verfügung.

 

Nationale Förderprogramme

In Deutschland sind grundsätzlich alle nationalen Förderprogramme offen für die Finanzierung deutscher Beiträge in EUREKA. Dies sind vor allem die Programme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), aber auch die Förderprogramme der Bundesländer.      

Generell gilt: Bei Unternehmen können max. 50% der Projektkosten gefördert werden, in Forschungseinrichtungen und Universitäten liegt die max. Förderquote zwischen 75% und 100%. Die Voraussetzungen für eine nationale Förderung sind in dem jeweiligen Förderprogramm bzw. der Bekanntmachung dargelegt.

Für grundsätzliche Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung ist die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes die erste Anlaufstelle. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Hier finden Sie Hinweise auf Förderbekanntmachungen des Bundes, auf forschungs- oder mittelstandsorientierte Wettbewerbe und Preise. Bewerbungsmöglichkeiten für Forschungsstipendien und Veranstaltungshinweise im Umfeld der Forschungsschwerpunkte des BMBF ergänzen das Angebot. Der elektronische Newsletter AS-Info liefert die Förderneuigkeiten frei Haus.

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen vollständigen und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Programmen aufgezeigt, die für eine effiziente Nutzung der staatlichen Förderung von Bedeutung sind.

 

Das Förderprogramm Eurostars

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren.

Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die "Mutterinitiative" EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden.

Eurostars ist eine Maßnahme nach Art. 185 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Die Förderung der Projektteilnehmer erfolgt demnach aus nationalen Mitteln, die durch einen Beitrag der Europäischen Kommission aufgestockt werden.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Eurostars-Webseite.