EUREKA -- Spitzeninnovation durch internationale Kooperation
EUREKA nimmt einen wichtigen Platz auf der Landkarte der europäischen Forschungspolitik ein. Wissenschaft, Forschung und innovative Unternehmen arbeiten heute ganz selbstverständlich über nationale Grenzen hinweg. Diese Prozesse haben seit der Gründung von EUREKA erheblich an Dynamik gewonnen, so dass eine international koordinierte Forschungspolitik stetig an Bedeutung zunimmt.
Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Dynamik kann EUREKA ein wichtiger Impulsgeber und Motor für neue Innovationen sein. Europa braucht einen neuen Innovationsschub, denn neues und nachhaltiges Wachstum in den Industrieländern wird überwiegend von neuen Ideen und intelligenten Produkten kommen. Innovationen sind nicht nur die Grundlage für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaften; sie sind auch die Voraussetzung für die Lösung der großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit, wie dem Klimawandel, der Energieversorgung, dem demographischen Wandel oder der Sicherheit.
EUREKA hat sich bis heute als wichtiges Element im Europäischen Forschungs- und Innovationsraum (EFR) bewährt und geeignete Rahmenbedingungen für internationale Kooperationen in Forschung und Entwicklung geschaffen. EUREKA erleichtert den teilnehmenden Projektpartnern den gemeinsamen Zugang zu Innovationsressourcen wie Wissen, Know-how und Finanzierungsmöglichkeiten. Vor allem aber war und ist EUREKA immer nah "am Markt", in dem Innovationen in bedarfsgerechte Produkte, Dienstleistungen und Prozesse umgesetzt werden können. EUREKA hat daher neben den Forschungsrahmenprogrammen der EU seine Rolle bewahren können als eine hervorragende Plattform für Innovatoren, um durch internationale Kooperation flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse an industrielle Forschung und Entwicklung reagieren zu können.
Die deutsche EUREKA-Präsidentschaft 2009/2010 hatte sich zum Ziel gesetzt, den strategischen Handlungsrahmen von EUREKA weiterzuentwickeln. Auf Grundlage der erzielten Ergebnisse der vorangegangenen Präsidentschaften, insbesondere derer von Slowenien 2007/08 und Portugal 2008/09, setzte sich Deutschland für eine aktive Rolle von EUREKA in der Weiterentwicklung des Europäischen Forschungs- und Innovationsraums ein. Ein Schwerpunkt war dabei die gezielte Förderung der Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Umsetzung internationaler Kooperationsprojekte. Mit dem gemeinsam durch die Mehrzahl der EUREKA-Länder und der Europäischen Kommission eingerichteten Förderprogramm Eurostars wurde bereits ein großer Schritt in diese Richtung getan. Darüber hinaus war es eine zentrale Aufgabe der deutschen Präsidentschaft , die mit der Assoziierung Südkoreas im Juni 2009 begonnene Zusammenarbeit mit Partnern außerhalb Europas aktiv zu gestalten und zu vertiefen.
Die am 6.-7. Juli durchgeführte Auftaktkonferenz in Dresden hat ein Forum geboten, um die Ziele und Themenschwerpunkte der deutschen Präsidentschaft mit führenden Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren. Die deutsche Präsidentschaft hat hierzu ihre Schlussfolgerungen vorgelegt, um die gemeinsam erarbeiteten Prioritäten in konkrete Initiativen während der Präsidentschaft umzusetzen. Auf der Ministerkonferenz im Juni 2010 in Berlin wurden die Ergebnisse vorgestellt und eine stabile Grundlage für die Weiterentwicklung von EUREKA im europäischen Forschungs- und Innovationsraum geschaffen.
BMBF-Pressemitteilung vom 25. Juni 2010
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Bilanz der deutschen EUEKA-Präsidentschaft
BMBF-Pressemitteilung vom 25. Juni 2010
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Verleihung des EUREKA Innovation Awards 2010
BMBF-Pressemitteilung vom 06. Juli 2009
[PDF - 71 kb]
Dresdner Konferenz zum Auftakt der deutschen EUREKA-Präsidentschaft